Smaragde aus Kolumbien 

Es gibt einige Länder, in denen Smaragde vorkommen, jedoch erreichen die meisten Smaragde nicht die kolumbianische Qualität.

Die wichtigsten Minen von Kolumbien

       

  Muzo: Matrix:
Farbton:
dunkle bis schwarze Schiefertöne
dunkelgrün
Chivor: Matrix:
Merkmale:
Farbton:
graue Kalke – bis grauschwarzer Schiefer
Brillianz und Reinheit
hell bis dunkel
Coscuez: Matrix:
Merkmale: 
Farbton:
oft Calcit
Reinheit
hell – evtl. gelber Farbton

Ohne Chrom kein „Grün“ 

Die Natur hat den Smaragd bei seiner Entstehung kleine Mengen von Chrom und Vanadium zugeführt, durch diese zwei Metalle erhielt der Smaragd seinen grünen Farbton. 

 

Entstehung der Smaragde 

·         vor ca. 35 bis 50 Millionen Jahren

·         Metamorphose

·         bei ca. 500 bis 550 Grad Celsius

·         bei einem Druck von ca. 5000 bis 7000 bar

 

Härte: 7,5 bis 8 (Moh`s)
Dichte: 2.6 bis 2.8
Glanz: matt bis glänzend
Kristallsystem: hexagonal

 Folgende Regel gilt: 

Es gibt keine „lupenreine“ Smaragde! Dieser Begriff stammt vom Diamanten. Einschlüsse bei Smaragden sind die Regel, je weniger diese sichtbar sind, um so höher liegt der Wert des Steines. Je dunkler das Grün, je brillierender das Feuer, desto wertvoller der Smaragd.

 Die Smaragdvielfalt ist enorm 

von trüb, matt, einschlussreich bis klar und brillierend.
von hellen bis dunklen Grüntönen.

Feine Smaragde zählen zu den wertvollsten Edelsteinen überhaupt, daher werden sie auch „Könige der Edelsteine“ genannt. 

 

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